Irland Infos
Die meisten Reisenden kommen nach Irland um die Schönheit des Landes zu genießen, das nicht umsonst auch als "grüne Insel" bezeichnet wird. Besonders Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, aber auch für historisch interessierte Besucher hat Irland einiges zu bieten. Viele Nationalparks im ganzen Land ermöglichen ungestörtes Wandern und ruhige Stunden in der Natur.
Überall finden sich Zeugen der bewegten Geschichte des Landes. Burgruinen laden zum Entdecken ein und romantische Schlösser erinnern an den Prunk vergangener Tage. Viele von ihnen kann man heute besichtigen und in einigen sind Hotels untergebracht, in denen man sich für einige Tage wie ein Schlossherr fühlen kann. Im Süden des Landes herrscht, bedingt durch den Golfstrom, das mildeste Klima und schon früh gab es hier die ersten Siedlungen. Heute sind besonders die Städte Kilkenny und Cork Besuchermagneten und bieten gute Einkaufsmöglichkeiten und interessante Sehenswürdigkeiten.
Im Südwesten der Insel liegen die Cliffs of Moher, das wohl bekannteste Naturdenkmal Irlands. An einigen Stellen sind die Steilklippen mehr als 200 Meter hoch und beeindrucken Besucher aus aller Welt. Besonders beliebt bei Reisenden ist auch der Ring of Kerry, eine Küstenstraße im Südwesten der Insel, die ein beeindruckendes Panorama bietet. Dort wechseln sich Berge mit Stränden und Steilküsten ab und auch die ein oder andere historische Sehenswürdigkeit gibt es entlang der Route zu besichtigen. In der Hauptsaison kann die Gegend allerdings häufig überlaufen sein. Ruhiger geht es da im Westen Irlands zu. Die Landschaft wird vor allem durch Moore, Flüsse und Seen bestimmt. In diesem Gebiet erwies sich die Landwirtschaft als unrentabel, so dass sich hier kaum größere Siedlungen und nur wenig Tourismus entwickelt haben.
Auch der Norden ist touristisch nur wenig erschlossen. Wer das ursprüngliche Irland kennen lernen hat hier die beste Gelegenheit dazu. Nicht entgehen lassen sollte man sich auch einen Besuch auf den Vorgelagerten Inseln Mullet und Achill Island, die per Fähre zu erreichen sind. Die Strände dieser Inseln gelten als die schönsten des Landes. Die erste Amtssprache des Landes ist Irisch, eine Form des Gälischen. Allerdings wird diese Sprache im Alltag immer mehr durch das Englische verdrängt und in den Städten wird nahezu kein Irisch mehr gesprochen. Straßenschilder sind allerdings immer noch zweisprachig und in ländlicheren Gegenden kann man die irische Sprache durchaus noch hören. Legendär ist auch die irische Gastfreundschaft. Vor allem auf dem Land kommt es immer wieder vor, dass auch Fremde zum Tee eingeladen werden.
Die Insel ist per Flugzeug gut erreichbar. Mit einem Mietwagen kann man die Insel optimal erkunden, aber auch das Busnetz ist gut ausgebaut. Wer es sportlicher mag, findet gut ausgebaute Rad- und Wanderwege und auch zu Pferd kann man die Insel erkunden. Das Land ist auf den Tourismus eingestellt und so gibt es zahlreiche ausgeschilderte oder geführte Touren über die grüne Insel, die für jeden etwas bieten. EU-Bürger brauchen für die Einreise nur einen gültigen Personalausweis und müssen noch nicht einmal Geld wechseln - seit 2002 ist auch in Irland der Euro die offizielle Währung.
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